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Herzlich willkommen bei der Hospiz-Initiative Fichtelgebirge!

Da ist ein Land der Lebenden
und ein Land der Toten.

Und die Brücke zwischen ihnen ist die LIEBE
- das einzig Bleibende, der einzige Sinn.

Thornton Wilder

 

 

Gut gerüstet für alle zukünftigen Herausforderungen

 

Mitgliederversammlung der Hospizinitiative

Die Hospizinitiative Fichtelgebirge e.V. freute sich über eine gut besuchte Mitgliederversammlung, die in diesem Jahr im Katholischen Pfarrheim Wunsiedel stattfand. Inhaltliche Impulse setzte zu Beginn Supervisor Uwe Mäding zum Thema „Gemeinschaftlichkeit und Individualität in der Hospizarbeit“, bevor Vorsitzende Helga Scherzer-Kaufmann zum Jahresbericht 2015/2016 überging: Sie bedankte sich herzlich für das Engagement, mit dem die Ehrenamtlichen seit nunmehr 18 Jahren Schwerstkranke, Sterbende und ihre Angehörigen betreuen, sei es im häuslichen Umfeld, in den stationären Pflegeeinrichtungen oder im Klinikum Fichtelgebirge. „Die Hospizkultur verändert sich ständig und stellt Gesellschaft und Politik vor immer neue Herausforderungen“, konstatierte Scherzer-Kaufmann. So werde es ab Februar 2017 auch in den Landkreisen Wunsiedel und Hof ein sogenanntes SAPV-Team (Ambulantes Palliativ-Versorgungsteam) geben. Damit werde die Lebensqualität und Selbstbestimmung von Sterbenden signifikant verbessert, indem diese auch zuhause oder im Heim von miteinander vernetzten Palliativcarekräften, Medizinern und einer Psychoonkologin optimal versorgt werden können. Bereits im vergangenen Jahr habe die Hospizinitiative Fichtelgebirge in diesem Zusammenhang einen Kooperationsvertrag mit der Diakonie Hochfranken unterzeichnet.

Das im November 2015 verabschiedete neue Hospiz- und Palliativgesetz bringe wesentliche Verbesserungen mit sich und sehe unter anderem Kooperationsverträge zwischen Pflegeheimen, Kliniken und ambulanten Hospizvereinen vor. Alle zwölf im Landkreis Wunsiedel etablierten Pflegeheime würden diesen Vertrag unterzeichnen.

Die aktuelle Mitgliederzahl der Hospizinitiative Fichtelgebirge e.V., informierte die Vorsitzende weiter, betrage 223, davon 45 ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen, drei Trauerbegleiterinnen, drei Kinderhospizbegleiterinnen und drei Palliativkräfte. Das Lebenscafé in Selb werde durchwegs gut besucht, ebenso das Trauercafé in Wunsiedel. Erneut seien mit dem Grund- und Aufbaukurs im vergangenen Jahr neue ehrenamtliche Mitarbeiterinnen gewonnen worden. Nach einem Überblick über die zahlreichen Aktionen, Informationsveranstaltungen und Fortbildungen übergab die Vorsitzende das Wort an die hauptamtliche Koordinationsfachkraft Liane Fröhlich, die detailliert zu den Begleitungen, den internen Beratungs- und Supervisionsterminen sowie den finanziellen Förderungen im vergangenen Jahr Auskunft gab. Nach dem Bericht der Schatzmeisterin Erika Bayer wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Eine ehrenamtliche Betreuerin regte die Erstellung eines Textheftes mit alten Volksliedern an, da diese von vielen betagten Schwerkranken sehr gerne gehört werden. Im kommenden Jahr wird es dazu einen Sing-Abend geben, bei dem alle Hospizler sich aktiv an der Auswahl der Lieder beteiligen können.

Trauercafé - Lebenscafé

 

Inzwischen hat sich nicht nur in Selb sondern auch in Wunsiedel ein monatliches Trauercafé etabliert. Links im Menü unter "Begleitung" Öffnet internen Link im aktuellen Fensteroder direkt hier finden Sie alle nötigen Infos!

Im Bereich Marktredwitz / Selb/ Wunsiedel

Tel.: 0177 / 59 10 177

 

Mo, 23.01.2017, 19:00 Uhr

Stille am Krankenbett gestalten

Fortbildung für ehrenamtliche HospizmitarbeiterInnen

Ort: Marktredwitz, Krankenpflegeschule, Zugang über Putzenreuthstraße empfohlen (nicht Haupteingang Klinikum)
Referentin: Anne-Marie Mitterhofer, Regensburg, Bildungsreferentin für Palliativ- und Hospizseelsorge
Veranstalter: Hospiz-Initiative Fichtelgebirge e.V. in Kooperation mit der KEB Wunsiedel

Nicht immer ist Reden angesagt. Es darf mit Recht vermutet werden, das sich gerade in der Zeit des Schweigens im Kranken innerlich wichtige Prozesse vollziehen.
Inhaltliche Impulse und einfache Übungen, die die Bedeutung der Stille erschließen, wollen BegleiterInnen den Blick für Verhaltensweisen öffnen, die - ohne viel zu reden -  hilfreiche Nähe vermitteln.